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„Die Natur ist die beste Medizin"

Geschichte der Pflanzen- und Kräuterheilkunde

Die Mutter Natur ist die größte Apotheke, die dem Menschen zur Verfügung steht. Das Wissen um Kräuter ist so alt wie die Menschheit selbst. Schriftliche Aufzeichnungen aus dem Jahr 3700 v.Chr. (vor Christus-Geburt) belegen diese Aussage zwar nur teilweise, doch wissen wir von heute existierenden Naturvölkern, dass bereits ihre Vorfahren rohe Pflanzenteile, Kräutersude zur Heilung und Behandlung von Krankheiten und Wunden nutzten. Das Wissen um heilende Pflanzen wurde meist mündlich von Generation zu Generation weitergegeben. Dabei wurde der Mensch als Ganzheit mit Körper, Geist und Seele betrachtet. Kräuterheilkundige wussten, dass Heilkräuter zu bestimmten Sternenkonstellationen besondere Heilwirkungen entwickelten.
Ägyptische Priester haben uns vor circa 3500 Jahren erste schriftliche Aufzeichnungen über Heilpflanzenrezepturen hinterlassen. Im Alten als auch im Neuen Testament der Bibel gibt es Hinweise auf diverse Kräuter und Pflanzen. So taucht im Johannes Evangelium erstmals die Aloe als Medizinalpflanze auf. Im alten Griechenland wurde das Wissen um Heilpflanzen vergangener Hochkulturen zusammengefasst. In diesen Überlieferungen findet sich Wissensgut aus Babylonien, Ägypten und Indien wieder.

Dabei bekanntesten Vertreter der Volksheilkunde sind die traditionelle Europäische, Chinesische, Indische oder tibetanische Volksheilkunde und Volksmedizin.


Wichtige Persönlichkeiten der Traditionellen Europäischen Volksmedizin und Heilkräuterkunde (TEM)

  • Hippokrates von Kos (ca. 460 v.Chr. - ca. 370 v.Chr.) war der berühmteste Arzt des Altertums. Er erwähnte in seinen Schriften bereits 234 verschiedene Heilpflanzen.

  • Aristoteles (384 v.Chr. - 322 v.Chr.) wird als Begründer der wissenschaftlichen Pflanzenkunde bezeichnet.

  • Theophrastos zu Eresos (372 v.Chr. - 286 v.Chr.) war ein Schüler Aristoteles und der bedeutendste und einflussreichste Botaniker des Altertums. Er gilt als Verfasser des ältesten wissenschaftlichen Werkes über Pflanzen.

  • Pedanios Dioscurides (ca. 70 n.Chr.) war ein griechischer Arzt und verfasste das Hauptwerk „über Heilmittel", genannt „Materia medica" mit etwa 1000 Arzneimittel.

  • Karl der Große (768 n.Chr. - 814 n.Chr.) beschrieb in seiner Reichsverordnung in Germanien 73 Nutz- und Heilkräuter sowie 16 Obstsorten, die in den kaiserlichen Gütern angepflanzt werden sollen.

  • Hildegard von Bingen (1098 n.Chr. - 1179 n.Chr.): Die Benediktineräbtissin ist eine der bekannten Vertreterinnen der „Traditionellen Europäischen Medizin". Sie verfasste etliche Schriften über Pflanzen und Krankheiten, unter anderem das bekannte Buch „Causae et Curae" (Ursachen und Heilungen) - ein Werk über die Entstehung und Behandlung von verschiedenen Krankheiten. Sie brachte das damalige Wissen über Krankheiten und Pflanzen aus der griechischen Tradition mit dem der Volksmedizin zusammen und verwendete erstmals volkstümliche Pflanzennamen.

  • Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim (1493 - 1541) genannt und bekannt als Paracelsus, Arzt, Alchemist, Astrologe und Philosoph. Einer seiner bekanntesten Zitate war „allein die Dosis macht das Gift". Paracelsus ist einer der bekannten Vertreter der „Traditionellen Europäischen Medizin" und Vorreiter zahlreicher alternativmedizinischer Methoden.

  • Carl von Lineé (1707 - 1778) Schwedischer Naturforscher, entwickelte die Nomenklatur von Pflanzen.

  • Durch die Hexenverfolgung im Mittelalter und zum Großteil auch durch die großen Errungenschaften in der pharmazeutischen Industrie in unserer Zeit ist über die Jahrhunderte hinweg leider viel von diesem Volkswissen verloren gegangen.

 

Wurzeln der modernen Kräuterkunde

Die moderne, wissenschaftliche Kräuterheilkunde wird von Dr. Rudolf Fritz Weiss (1895 - 1991) geprägt. Ihm war die klinische Anwendung von Heilpflanzen und ihre wissenschaftliche Erforschung ein großes Anliegen. Sein „Lehrbuch der Phytotherapie" ist ein bekanntes Grundlagenwerk. Die moderne Phytotherapie orientiert sich ausschließlich an den chemischen Inhaltsstoffen.

 

Bedeutung der Pflanzen- und Kräuterheilkunde in unserer Zeit

Gerade in der heutigen Zeit, in der viele Menschen unter Stress, Beruf und Umweltbelastungen durch Chemie und Technik, falsche Ernährung, Bewegungsmangel leiden und die sogenannten Zivilisationskrankheiten stark ansteigen, besinnen sich viele Menschen wieder auf die Kraft der Natur.

 

Über Heilpflanzen, Arzneipflanzen, Kräuter, Meisterkräuter, Gewürze, Bäume, Urpflanzen

  • Heilpflanzen: Heilpflanzen sind ein Sammelbegriff für Pflanzen, die wegen ihrer Wirkstoffe zu Heilzwecken verwendet werden. Er umfasst sowohl Kräuter, als auch andere der Heilung dienende Pflanzen (Bäume, Sträucher und Wurzeln). Heilpflanzen oder Heilkräuter werden wild wachsend gesammelt, im Hausgarten gepflanzt oder großflächig kultiviert.

  • Arzneipflanzen: Unter Arzneipflanzen versteht man Heilpflanzen, die dem Apotheker und der chemisch-pharmazeutischen Industrie Wirkstoffe für Produkte liefern. Weniger als zehn Prozent aller Pflanzen, die auf der Erde vorkommen sind bis jetzt auf medizinisch wirksame Substanzen untersucht.

  • Kräuter - Gewürze: Der allgemeine Begriff „Kräuter" wird über seinen Nutzwert definiert. Es gibt Küchen-, Gewürz- und Heilkräuter (Heilpflanzen), wobei die Übergänge fließend sind. Viele Kräuter findet man in der freien Natur, manche werden kultiviert.

  • Die 24 Meisterkräuter: Jedes der 24 Meisterkräuter ist in seinem Spezialgebiet ein „Meisterkraut", ein Hexenkraut, ein magisches Kraut und eine funktionierende Energieeinheit. Die 24 Meisterkräuter wurden von Wolfgang Schröder als solche klassifiziert und sind mit dem Konzept der fünf Wandlungsphasen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin und deren Organzuordnungen verknüpft. Es gibt für jedes Element und jedes energetische Ungleichgewicht zwischen Yin- und Yang jeweils ein Meisterkraut, das in dem Bereich besonders intensiv wirkt.


Berufsausübung und Gewerbeberechtigung

  • Als Arzt, Ärztin in Österreich oder Heilpraktiker/in in Deutschland dürfen Sie mittels Phytotherapie (Pflanzenheilkunde mit Wirkstoffen aus Arzneipflanzen) Erkrankungen behandeln.
  • Pharmazeuten/Pharmazeutin, Pharmazeutisch-Kaufmännische Angestellte (PKA) und Drogisten/Drogistin: Als Pharmazeut, PKA oder Drogist stehen Ihnen noch viel mehr Möglichkeiten offen, mit Kräutern zu Arbeiten. Sie dürfen selbst Kräutererzeugnisse herstellen und je nach Tätigkeitsbereich für unterschiedliche Bereiche anbieten. Weitere Informationen dazu erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Kammer (Apotheker- bzw. Wirtschaftskammer).

  • Landwirt/Landwirtin: Als Landwirt haben Sie die Möglichkeit, Kräuterprodukte und Kräuterverarbeitungen ihm Rahmen des landwirtschaftlichen Tätigkeitsprofiles zu verarbeiten und zu verkaufen. Mit der Fortbildung im Bereich der Kräuterkunde stehen Ihnen immer mehr Wege offen um ihren Wissensschatz zu vermitteln und im Bereich der Vermarktung noch aktiver zu werden.

  • Kräuterarbeit auf Basis der Signaturen- und Säftelehre im freien Gewerbe der Energetik: Die Arbeit mit Kräutern nach der Signaturen- und Säftelehre unterliegt dem freien Gewerbe der Energetik. Mit diesem Gewerbeschein ist es Ihnen möglich, Kräuterberatungen auf Basis der Signatur- und Säftelehre zur Harmonisierung von Körper, Geist und Seele anzubieten.

  • Arbeit als Neue/r Selbständige/r in Kräuterführungen, Kräuterworkshops; im Angestelltenverhältnis als freier Dienstnehmer in Reformhäusern, Bioläden oder Kräutergärten: Sie können nach Abschluss unseres Lehrgangs zur Kräuterfachfrau/mann oder Erlebniskräuterpädagogen/in auf selbständiger Basis etwa Kräuterwanderungen, Kräuterführungen oder Kräuterworkshops für Interessierte anbieten. Ihr Wissen als Kräuterkundige ist zunehmend auch in Reformhäusern, Kräuterhäusern, Bioläden, Kochstudios, Naturschulen, Gärtnereien und öffentlichen Kräutergärten gefragt.

  • Im Gewerbe Lebens- und Sozialberatung eingeschränkt auf Ernährungsberatung: Als selbständiger Ernährungsberater haben Sie die Möglichkeit, fertige Kräuter und Kräuterpräparate im Rahmen des Tätigkeitsbereiches Ihres Gewerbes in Ihre individuellen konstitutionsbedingten Ernährungsberatungen oder Diätpläne mit ein zu bauen und zu verkaufen.

  • Handel mit fertigen TEM-Präparaten im freien Gewerbe der „Energetik" oder im Verkauf von NEM „Nahrungsmittelergänzungen": Sie haben auch die Möglichkeit, mit fertigen TEM-Präparaten verschiedener Firmen am Markt im freien Gewerbe der Nahrungsergänzungsmittel zu arbeiten.

 
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